Revolutionäre Vorabenddemo in Witten 2026

Den Zuständen keine Ruhr!

Wir bleiben Antifa!

Gemeinsam – solidarisch – kämpfend.

Wir wollen nicht aufgeben, wir wollen nach vorne kommen. Weiterhin gemeinsam, solidarisch kämpfen! Auch wenn sich jetzt gerade viele ins Private zurückziehen, unpolitisch werden, Angst haben, vor den Rechten einzuknicken, die Augen verschließen, sie gewähren lassen, sagen wir: Wir bleiben Antifa!

Ja ja, es ist alles scheiße. Die Nachrichten sind scheiße, die Wahlergebnisse sind scheiße, die Zukunftsprognosen sind scheiße. Man will das alles nicht mehr hören, Gespräche verstummen, wenn es um aktuelle gesellschaftliche Themen geht oder man verfällt in Ironie und Polemik. Es ist zum verzweifeln. 

Und ja, Verzweiflung und Frust haben ihre Berechtigung und auch dieses Empfinden darf Raum fordern. Was nicht passieren darf, ist, dass wir uns darin verlieren oder gar geschlagen geben. Denn genau das, gehört zu den Strategien faschistischer Machtergreifung, das Bild eines überstarken Gegners zu kreieren. Vereinzelung, Vereinsamung und das Gefühl von Aussichts und Machtlosigkeit ersticken Gegenwehr gezielt. 

Nicht mit uns, darauf haben wir keinen Bock! Wir stehen miteinander, füreinander ein. Freude, Fürsorge und Gemeinschaft sind Teil des Widerstands! 

Dabei sehen wir uns in der Tradition antifaschistischer und linker Kräfte im Ruhrgebiet. Ob es die großen anarchistischen und kommunistischen Gewerkschaften des 19. Jhr. waren, der Aufstand der roten Ruhr Armee für eine Befreiung der Arbeiter*innen im Jahr 1920, der offene und klandestin organisierte Widerstand im Nationalsozialismus, die großen Streikbewegungen im 20. Jhr., die Hausbesetzungen in den 90ern oder die vielfälten Proteste gegen die Neue Rechte. Auch wenn die Situation und Lebenslage noch so schlimm war, gab es immer Menschen, die Haltung zeigten, aufgestanden sind, sich organisiert haben und für eine bessere Welt gekämpft haben. Sie inspirieren uns! 

Das heißt für uns auch, uns historisch nicht nur an unseren Vorbildern zu orientieren, sondern immer wieder auch die Systematik und Struktur faschistischer Aufschwünge der Vergangenheit zu analysieren, um erkennen und transferieren zu können, welche Mechanismen gegen uns wirken und wie wir sie bekämpfen können

Also lassen auch wir den Zuständen keine Ruhr! Glauben wir an unsere Kraft und Cleverness. Gehen wir gemeinsam, solidarisch, kämpfend auf die Straße. Verbreiten wir unsere Inhalte von einer sozialen, feministischen und antifaschistischen Welt. Verbinden wir unsere Kämpfe, gehen konkrete Probleme an, entwickeln Strategien, um die Faschist*innen und den kapitalistischen Normalzustand zurückzudrängen, und stellen ihnen unsere Welt des Friedens, der Freiheit, der Freundschaft und der Gerechtigkeit entgegen. Denn trotz aller Widerstände, wir bleiben Antifa!

Raus zur revolutionären Vorabenddemo in Witten!
30. April 2026, 19 Uhr, Witten Hauptbahnhof
Wir wollen auf unserer Demo keine Partei- und Nationalfahnen, sowie keine linken Szenekonflikte. Seid auf unserer Demo solidarisch miteinander, nehmt Rücksicht auf die Personen, um euch herum und passt auf euch und eure Friends auf 🙂
Wir haben die Fackel aus Bochum übergeben bekommen. Checkt das nice Video auf Instagram aus:

https://www.instagram.com/reel/DVeRjgXDn14/?l=1